Veranstaltungen & Dokumentationen

Dokumentation der digitalen Fachveranstaltung

„Familienbildung als Schlüssel zur Armutsprävention – Perspektiven für eine nachhaltige Stärkung“
01. Oktober 2025 – Kooperationsverbund Familienbildung (Ko:Fa)

Wie kann Familienbildung nachhaltig zur Armutsprävention beitragen – und was braucht es dafür auf kommunaler, Landes- und Bundesebene?
Diese Leitfragen standen im Zentrum unserer digitalen Fachveranstaltung am 1. Oktober 2025, zu der der Kooperationsverbund Familienbildung – Ko:Fa eingeladen hatte. Mehr als 200 Teilnehmende aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Politik diskutierten gemeinsam über aktuelle Herausforderungen, innovative Ansätze und notwendige politische Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Familienbildung.

Die große Resonanz und die vielfältigen Perspektiven machten deutlich: Familienbildung ist ein unverzichtbarer Baustein der Armutsprävention – und sie braucht nachhaltige Strukturen, um ihre Wirkung langfristig entfalten zu können.

Einordnung: Warum Familienbildung zentral für Armutsprävention ist

Familienbildung ist als Pflichtleistung der Jugendhilfe (§ 16 SGB VIII) ein lebensweltorientiertes und ressourcenstärkendes Angebot. Sie entlastet insbesondere armutsbetroffene Familien, stärkt deren Handlungskompetenzen und fördert Resilienz – ohne defizitorische Zuschreibungen.

Gleichzeitig geraten familienbildende Einrichtungen durch angespannte Haushaltslagen in vielen Kommunen zunehmend unter Druck. Damit sie weiterhin kostenfrei, niedrigschwellig, beteiligungsorientiert und bedarfsgerecht arbeiten können, braucht es eine verlässliche strukturelle Verankerung und ausreichende Finanzierung.

Ausblick
Die Fachveranstaltung hat gezeigt: Familienbildung ist ein zentraler Schlüssel zur Reduzierung von Armutsfolgen – und sie ist bereit, ihren Beitrag weiter auszubauen. Dafür braucht es jedoch verlässliche politische Weichenstellungen, stabile Kooperationen und eine stärkere strukturelle Verankerung. Der Kooperationsverbund Familienbildung – Ko:Fa wird diesen Prozess weiterhin aktiv begleiten und lädt alle Akteure ein, die gewonnenen Impulse gemeinsam in die Praxis zu tragen.

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