Der Kooperationsverbund Familienbildung (KO:FA) veröffentlicht das Positionspapier “FAMILIENBILDUNG stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, aber braucht dafür bessere Absicherung”
Die Familienbildung spielt eine herausragende Rolle im gesellschaftlichen Zusammenhalt, sieht sich jedoch gegenwärtig erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Um die Familienbildung zu stärken und für alle zugänglich zu halten, ruft der Ko:Fa dazu auf, die politische Unterstützung zu intensivieren.
Das Positionspapier hebt drei zentrale Anliegen hervor:
Die Organisation ermutigt zur Nutzung des Papiers für eigene Anliegen und bittet um aktive Unterstützung durch Verbreitung in Netzwerken.
Lesen Sie sich jetzt unser Positionspapier vom 15.01.2024 durch.
Zur Stärkung der Familienbildung auf allen Ebenen haben ihre Dach- und Fachverbände vereinbart, in fachpolitischen Fragestellungen auf Bundesebene zusammenzuarbeiten und die Interessen der Familienbildungspraxis zu bündeln. Hierdurch steht nun auf Bundesebene ein zentraler Ansprechpartner für die öffentlich anerkannte Familienbildung zur Verfügung.
Die sich gegenwärtig überlagernden Krisen treffen Familien besonders hart. Sie möchten ihren Alltag weiterhin selbstbestimmt gestalten und suchen vielfältig nach Bestärkung, Rat und Austausch. Familienbildung ermöglicht es Eltern in herausfordernden Lebenslagen, Kompetenzen zur konkreten Krisenbewältigung zu erwerben und bietet ihnen Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und zur Alltagsreflexion. Mit professionellen, generationen- und milieuübergreifenden Lerngelegenheiten konnten Familien bereits unter Pandemiebedingungen unterstützt werden. Seither sind Familienbildungseinrichtungen stärker auch als Stabilitätsfaktor des Familienalltags gefragt. Mit ihren Programmen können sie zeitnah und innovativ auf aktuelle Herausforderungen reagieren. Immer wieder konzipieren sie neue, zum Teil auch kostenlos nutzbare Bildungsangebote.
Lesen Sie sich jetzt die Pressemitteilung zu unserer Gründung vom 16.11.2021 durch.